Cliquenprojekt
Die AGFP berät Teams von Jugendeinrichtungen. Um diese Aufgabe bestmöglich zu erfüllen, werden - wenn es finanziell möglich ist - immer wieder einzelne fachliche Fragen genauer untersucht. Das bedeutet: Die AGFP setzt sich mit den aktuellen theoretischen Beiträgen dazu auseinander und sondiert in Zusammenarbeit mit den vor Ort arbeitenden PädagogInnen, wie sich die Problemlage darstellt.
Die Berghof-Stiftung für Konfliktforschung hat eine kleine Studie zur Rolle von Cliquen in Jugendzentren ermöglicht. Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen; es gibt vorläufige Zwischenergebnisse.
Die Fragestellung
Wenn in Arbeitsfeldern der Jugendhilfe über Probleme berichtet wird, spielen dabei oft Gruppen von Jugendlichen - nicht einzelne Personen - eine Rolle.
- Trifft dieser Eindruck zu? Oder anders gefragt: Nehmen die PädagogInnen in den Jugendzentren wahr, dass Jugendliche in Gruppen agieren?
- Laut Sozialisationsforschung geben 80% der Jugendlichen an, einer Clique anzugehören. Sind in Jugendzentren besondere Cliquen?
- Welche Funktion haben Jugendzentren für die Cliquen - und umgekehrt?
- Welche Haltung nehmen die PädagogInnen zu den Cliquen ein?
- Haben sie besondere Strategien im Umgang mit Cliquen?
- Wenn ja, welche bewähren sich, welche erscheinen weniger geeignet?
Das Ergebnis soll eine gemeinsam erarbeitete Beschreibung sein, wie die PädagogInnen in Jugendzentren die Risiken für die Jugendlichen, für die Einrichtung und für den Stadtteil minimieren können.






