Parallelveranstaltung zur Sicherheitskonferenz
Seit Jahren findet Anfang Februar in München die sogenannte Sicherheitskonferenz statt: Eine vielbeachtete Veranstaltung mit prominenten Teilnehmern aus Militär, Wirtschaft und Politik, die sich über ihr Verständnis von Sicherheit verständigen und Politik planen - und machen. Sicherheit nach deren Verständnis, so die Überzeugung der Kritiker, bewegt sich zwischen den Koordinaten Machtpolitik und militärische Stärke.
Seit einigen Jahren gibt es als Alternativ- und Protestveranstaltung die internationale Friedenskonferenz, inzwischen auch eine sehr beachtete Veranstaltung im Saal des alten Rathauses.
Ebenfalls seit einigen Jahren gibt es eine Veranstaltungsreihe mit einem recht ambitionierten Anspruch.
- Es werden exemplarisch Alternativen zu einer machtorientierten und militärgestützten Sicherheitspolitik vorgestellt.
- Die vorgestellten Ansätze zu einer Friedenspolitik verwirklichen Arbeitsformen jenseits der Nationalstaatlichkeit
- Es werden politische Konzepte vorgestellt, die umgesetzt werden, d.h. bereits (meist unbekannte) Realität sind.
- Die Veranstaltungen sind so angelegt, dass Dialog und Auseinandersetzung stattfinden. Es werden nicht nur ReferentInnen eingeladen, die die Überzeugungen der Veranstalterinnen vertreten.
Diese Reihe wird veranstaltet von der Petra-Kelly-Stiftung, der Evangelischen Stadtakademie, der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit, dem Regionalforum Südbayern ZFD und der Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik.

Friedenspolitische Tagung
am 19. Januar 2013 in München
Interesse Macht Rüstung
Waffenexporte in Konfliktregionen

Tagung am 27. / 28. Januar 2012
Macht - Arabien - Demokratie?
Wandlungsprozesse in Syrien und Ägypten
Gebannt, erschüttert, hoffnungsvoll und auch voller Sorgen verfolgen wir die Aufstände und die politischen Veränderungsprozesse in vielen Ländern des arabischen Raums. Verstehen wir wirklich, was da passiert?
Sicher ist eins: Viele Bürgerinnen und Bürger der sogenannten westlichen Welt haben in den vergangenen Monaten mancherlei Vorstellungen von „der arabischen Welt" revidieren müssen, z.B. was das Bild der Frau und den Stellenwert von Demokratie und Menschenrechten betrifft. Ebenso sicher ist: Mit den Veränderungen im arabischen Raum wird die Welt eine andere. Ob es mehr Beteiligungsmöglichkeiten für alle Menschen geben wird, ob der Zugang zu Ressourcen gerechter geregelt wird, kurz: ob die Chancen für Frieden wachsen, das hängt nicht nur von den Aktivistinnen und Aktivisten in der Region ab. Entscheidend sind auch die externen Mächte und ihre Einflussnahme. Die Veranstaltung möchte zu einem vertieften Verständnis der Wandlungsprozesse in zwei Ländern des arabischen Raums, nämlich Syrien und Ägypten, beitragen. Und sie möchte - eine Woche vor der Münchner Sicherheitskonferenz - an der Frage arbeiten, welche Überlegungen notwendig und zielführend sind, um die Weichen auf Frieden zu stellen.





