Spuren der NS-Zeit im Stadtteil

 

Wie kann man eigentlich mit jungen Münchnerinnen und Münchnern, deren Eltern aus anderen Ländern eingewandert sind, ins Gespräch über die nationalsozialistische Vergangenheit dieser Stadt kommen? Wie könnten sie Interesse an einer Vergangenheit gewinnen, die nichts mit der Geschichte ihrer Familie zu tun hat?

Unsere Vermutung: Die Orte, die Häuser, die Plätze, die sie kennen und die derzeit ihr Zuhause sind, können Brücken in die Vergangenheit schlagen.

 

Warum ist es für uns und für sie wichtig, dass sie sich mit der nationalsozialistischen Vergangenheit der Stadt beschäftigen? Die Floskel, dass „man aus der Geschichte lernen" soll, kennt jede und jeder. Allein die Tatsache, dass es derzeit in München einen Stadtrat gibt, für den Ausländerfeindlichkeit Programm ist, zeigt, dass das keine leere Floskel ist. Was nationalsozialistisches Gedankengut ist, was es angerichtet hat und wie es sich durchgesetzt hat - all das ist notwendiges Wissen über die Demokratie.

 

Weil in München ein NS-Dokumentationszentrum im Entstehen ist, möchte das Kulturreferat der LH München mit Projekten erproben, wie das Interesse vor allem der jungen Bürgerinnen und Bürger dafür gewonnen werden kann. Wir hatten eine Idee dazu, und wir probierten sie aus.

 

 



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