Personen

Im Vorstand der AGFP sind derzeit

 

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Gesa Tiedemann

Geschäftsführerin der Petra-Kelly-Stiftung

 

Anna-Katharina Eichler

Germanistin, Lektorin

 

Karl Lipp

Graphik-Designer

 

 

Und diese Leute sind derzeit im Team der AGFP

 

Renate Grasse

Robert Pechhacker

Christoph Rössler

Eva Wastian

 

 

 

renate_grasse_klein.jpgRenate Grasse

Pädagogin M.A., Jg. 1952, Studium der Pädagogik, Psychologie und Soziologie in München

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Ich habe mein Leben als Friedenspädagogin 1975 als ehrenamtliche Mitarbeiterin der Studiengesellschaft für Friedensforschung in München begonnen, seit 1976 arbeite ich bei der Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik. In diesen vielen und überwiegend schönen Jahren (trotz ständiger Finanzierungsprobleme) habe ich bei fast allen Projekten planend, gestaltend und durchführend mitgearbeitet: Das waren Ausstellungen zu Themen wie alternative Verteidigungskonzepte oder Folgen der Aufrüstung in der Einen Welt, aber auch Tonbildserien und Themenhefte z.B. zum Rüstungsexport, zu Feindbildern und zur Erziehung gegen Gewalt. Später waren es Aktionsspielräume und Medienprojekte zu Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Orientierungsproblemen von Jugendlichen und Gewalt. Heute ist einer meiner Schwerpunkte die Zusammenarbeit mit Fachkräften der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zur konstruktiven Konfliktbearbeitung und zur Partizipation. In den Projekten und als Referentin arbeite ich sowohl mit Kindern und Jugendlichen als auch mit Erwachsenen. Da wir Kontakte zum Komitee der Soldatenmütter in St. Petersburg aufgebaut haben, konnte ich auch einige Seminare zur Konfliktkompetenz und zur Friedenserziehung für Frauen in St. Petersburg anbieten.

Viele Jahre habe ich bei den Münchner PädagogInnen und Pädagogen für den Frieden mitgearbeitet. Bereits 1989 bahnten wir Kontakte zu FriedenspädagogInnen in Kiew an. Es entstand ein Fachaustausch, der bis heute besteht. In den 90er Jahren war ich Vorstandsmitglied im Münchner Umweltzentrum e.V, seit 2003 bin ich im Stiftungsrat der Petra-Kelly-Stiftung: 2004-2008 war ich Beisitzerin im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung, derzeit bin ich dort Sprecherin des Arbeitskreises Friedenspädagogik. Ich vertrete die AGFP im Regionalen Kompetenzzentrum für Bildung für eine nachhaltige Entwicklung BenE -.München.

 

Publikationen u.a.: Berliner Friedenspolitik? Militärische Transformation - zivile Impulse - europäische Einbindung (2008, zusammen mit Wilhelm Nolte und Peter Schlotter). Besser zoffen. Gewaltprävention in der Spielstadt Mini-München (2005, zusammen mit Kultur & Spielraum und dem Polizeipräsidium München - PI 43). Fünf Jahre „Fass mich nicht an!" (2005, zusammen mit Immo Freisleben und der BMW group). Kinderpolitik konkret (1998, zusammen mit dem Arbeitskreis Kinder- und Jugendforen).

 

 

 

robertpechhacker.jpgRobert Pechhacker

Diplom-Sozialpädagoge (FH) mit systemischer Paar- und Familientherapieausbildung (IFW), Jahrgang 1972, drei Kinder

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Seit 2001 bei der Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik mit den Arbeitsschwerpunkt Multiplikatorenbildung zur Gewaltprävention und Konfliktbearbeitung und Partizipation in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Koordination der Vernetzung der Anbieter zur Gewaltprävention, Prävention und Intervention bei Mobbing in Schulklassen, Fachberatung und Support für die Kooperationsgemeinschaft "colors-of-respect".

 

Die Verknüpfung der systemischen Sichtweise mit den Erkenntnissen der Friedens- und Konfliktforschung macht den besonderen Reiz der Arbeit aus. Die Projektarbeit, die Beratung und die Fortbildung von MitarbeiterInnen aus Jugendarbeit und Schule bewegt sich an der Schnittstelle von Theorie und Praxis.

 

Schön ist es, wenn ganze Mitarbeiterteams die Chancen von konstruktive Konfliktaustragung für ihr pädagogisches Handlungsfeld erkennen und so die Arbeit mit Konflikten und die Beziehungen zu Kindern und Jugendlichen eine neue Qualität bekommen.

 

 

 

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Christoph Rössler

Politikwissenschaftler M.A., Jg. 1980, Studium der Politikwissenschaft, Philosophie und Geschichte in München
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Seit 2013 Mitarbeiter der AGFP mit dem Schwerpunkt demokratische und politische Bildung. Verantwortlich für die Koordination des Bildungsnetzwerkes „Die Pastinaken“.

 

Während meines Studiums in München setzte ich mich verstärkt mit Themen aus den Bereichen Bildungspolitik, Biopolitik, Globalisierung und Entwicklungspolitik auseinander. Dabei lag der Fokus auf einer intensiven Beschäftigung mit postkolonialen und rassismuskritischen Perspektiven. Erste praktische Erfahrungen im pädagogischen Bereich konnte ich während des Studiums bei Commit to Partnership e.V. sammeln. Während der ehrenamtlichen Mitarbeit im Rahmen der Ausstellung „Pastinaken raus!“ 2012/13 im Gasteig lernte ich die AGFP kennen.

 

Bei der AGFP fasziniert mich besonders die Möglichkeit, wissenschaftliche Arbeit und politisches Engagement mit praktischer Bildungsarbeit verbinden zu können. Die Beteiligung der Jugendlichen bereits im Prozess der politischen Bildung ist mir ein besonderes Anliegen und Ausgangspunkt meines friedenspädagogischen Denkens. Gemeinsam mit den Jugendlichen unsere lebensweltliche Realität zu erkunden und zu verstehen ist nicht nur äußerst spannend, sondern auch die Grundlage für eine lebendig geführte politische Debatte in einer demokratischen Gesellschaft.

 

 

Eva Wastian

 

Befindet sich bis Ende 2016 in Elternzeit.

 

Pädagogin M.A., Mediatorin, Jg. 1980,

Studium der Pädagogik, Sozialpsychologie und Musikpädagogik in München und Barcelona

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seit 2004 Mitarbeiterin der Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik, Trainerin für gewaltfreie Kommunikation und konstruktive Konfliktbearbeitung, Arbeitsschwerpunkte sind Mobbing unter Kindern und Jugendlichen

 

2004 in der Spielstadt Mini München mit der AGFP sammelte ich meine ersten Erfahrungen für die Arbeit zur Gewaltprävention. Das Erlernte konnte ich darauf bei meiner Magisterarbeit und bei den Abschlussprüfungen verwenden, und hatte somit die Gelegenheit mich mit dieser Thematik intensiv auseinander zusetzen. Spezialisiert habe ich mich dann auf den Bereich Mobbing und bin nun auch für dieses Thema in der AGFP zuständig.

Neben der Konfliktbearbeitung bin ich noch in den Themenfeldern demokratische Bildung und Partizipation unterwegs. Diese beiden Themen sind für eine gewaltpräventive Arbeit von großer Bedeutung und leisten einen Beitrag zur Friedenserziehung.

 

Bei der Arbeit in der AGFP schätze ich besonders die Ganzheitlichkeit - man ist von der Konzeptentwicklung von Programmen bis zu deren Umsetzung vor Ort eingebunden.

 

Das AGFP Spendenkonto:

Bank für Sozialwirtschaft
Konto 880 83 00
BLZ 700 205 00

Verzeichnis: Angebote zur Gewaltprävention

Angebote zur Gewaltprävention

3. Auflage / September 2015

Die Broschüre: "Angebote zur Gewaltprävention" enthält Informationen für Lehrkräfte, Eltern, Schulsozialarbeit und ErzieherInnen an Münchner Schulen

Zum Download

 

 

Aktuell! Ausstellung: Baustellen für Frieden

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Ausstellung und Programm für Schulklassen
Ausstellungszeitraum: 12.05.15 - 30.09.15 im Pädagogischen Institut.

Weitere Infos

Friedenspolitische Tagung

Wen treffen Sanktionen

Wen treffen Sanktionen?

Friedenspolitische Tagung am 23. Januar 2016 in München

Weitere Infos

089 gegen Rechts

Internetseite 089 gegen Rechts

Die gemeinsame Seite von FIRM, KJR München-Stadt und dem Netzwerk demokratische Bildung:

089 gegen Rechts

Infos zum Netzwerk

Buch Friedenspädagogik:

Friedenspädagogik Rowohlt Verlag

Ein Buch über Friedenspädagogik: Grundlagen, Praxisansätze, Perspektiven. Herausgegeben von Renate Grasse, Bettina Gruber und Günther Gugel.

Weitere Infos