Personen
Im Vorstand der AGFP sind derzeit
Karl Lipp
Graphik-Designer
Gesa Tiedemann
Geschäftsführerin der Petra-Kelly-Stiftung
Dr. Ignaz Fischer-Kerli
ehem. Kanzler der Hochschule für Philosophie in
München
Und diese Leute sind derzeit im Team der AGFP
Pädagogin M.A., Jg. 1952, Studium der Pädagogik, Psychologie und Soziologie in München
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Ich habe mein Leben als Friedenspädagogin 1975 als ehrenamtliche Mitarbeiterin der Studiengesellschaft für Friedensforschung in München begonnen, seit 1976 arbeite ich bei der Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik. In diesen vielen und überwiegend schönen Jahren (trotz ständiger Finanzierungsprobleme) habe ich bei fast allen Projekten planend, gestaltend und durchführend mitgearbeitet: Das waren Ausstellungen zu Themen wie alternative Verteidigungskonzepte oder Folgen der Aufrüstung in der Einen Welt, aber auch Tonbildserien und Themenhefte z.B. zum Rüstungsexport, zu Feindbildern und zur Erziehung gegen Gewalt. Später waren es Aktionsspielräume und Medienprojekte zu Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Orientierungsproblemen von Jugendlichen und Gewalt. Heute ist einer meiner Schwerpunkte die Zusammenarbeit mit Fachkräften der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zur konstruktiven Konfliktbearbeitung und zur Partizipation. In den Projekten und als Referentin arbeite ich sowohl mit Kindern und Jugendlichen als auch mit Erwachsenen. Da wir Kontakte zum Komitee der Soldatenmütter in St. Petersburg aufgebaut haben, konnte ich auch einige Seminare zur Konfliktkompetenz und zur Friedenserziehung für Frauen in St. Petersburg anbieten.
Viele Jahre habe ich bei den Münchner PädagogInnen und Pädagogen für den Frieden mitgearbeitet. Bereits 1989 bahnten wir Kontakte zu FriedenspädagogInnen in Kiew an. Es entstand ein Fachaustausch, der bis heute besteht. In den 90er Jahren war ich Vorstandsmitglied im Münchner Umweltzentrum e.V, seit 2003 bin ich im Stiftungsrat der Petra-Kelly-Stiftung: 2004-2008 war ich Beisitzerin im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung, derzeit bin ich dort Sprecherin des Arbeitskreises Friedenspädagogik. Ich vertrete die AGFP im Regionalen Kompetenzzentrum für Bildung für eine nachhaltige Entwicklung BenE -.München.
Publikationen u.a.: Berliner Friedenspolitik? Militärische Transformation - zivile Impulse - europäische Einbindung (2008, zusammen mit Wilhelm Nolte und Peter Schlotter). Besser zoffen. Gewaltprävention in der Spielstadt Mini-München (2005, zusammen mit Kultur & Spielraum und dem Polizeipräsidium München - PI 43). Fünf Jahre „Fass mich nicht an!" (2005, zusammen mit Immo Freisleben und der BMW group). Kinderpolitik konkret (1998, zusammen mit dem Arbeitskreis Kinder- und Jugendforen).
Robert Pechhacker
Diplom-Sozialpädagoge (FH) mit systemischer Paar- und Familientherapieausbildung (IFW), Jahrgang 1972, drei Kinder
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Seit 2001 bei der Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik mit dem Arbeitsschwerpunkt Gewaltprävention und Konfliktbearbeitung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Die Verknüpfung der systemischen Sichtweise mit den Erkenntnissen der Friedens- und Konfliktforschung, macht den besonderen Reiz der Arbeit aus. Die Projektarbeit, die Beratung und die Fortbildung von MitarbeiterInnen aus Jugendarbeit und Schule bewegt sich meist an der Schnittstelle von Theorie und Praxis.
Schön ist es, wenn ganze Mitarbeiterteams die Chancen von konstruktive Konfliktaustragung für ihr pädagogisches Handlungsfeld erkennen und so die Arbeit mit Konflikten und die Beziehungen zu Kindern und Jugendlichen eine neue Qualität bekommen.

Pädagogin M.A., Mediatorin, Jg. 1980,
Studium der Pädagogik, Sozialpsychologie und Musikpädagogik in München und Barcelona
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seit 2004 Mitarbeiterin der Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik, Trainerin für gewaltfreie Kommunikation und konstruktive Konfliktbearbeitung, Arbeitsschwerpunkte sind Mobbing unter Kindern und Jugendlichen
2004 in der Spielstadt Mini München mit der AGFP sammelte ich meine ersten Erfahrungen für die Arbeit zur Gewaltprävention. Das Erlernte konnte ich darauf bei meiner Magisterarbeit und bei den Abschlussprüfungen verwenden, und hatte somit die Gelegenheit mich mit dieser Thematik intensiv auseinander zusetzen. Spezialisiert habe ich mich dann auf den Bereich Mobbing und bin nun auch für dieses Thema in der AGFP zuständig.
Neben der Konfliktbearbeitung bin ich noch in den Themenfeldern demokratische Bildung und Partizipation unterwegs. Diese beiden Themen sind für eine gewaltpräventive Arbeit von großer Bedeutung und leisten einen Beitrag zur Friedenserziehung.
Bei der Arbeit in der AGFP schätze ich besonders die Ganzheitlichkeit - man ist von der Konzeptentwicklung von Programmen bis zu deren Umsetzung vor Ort eingebunden.







