Netzwerk Demokratische Bildung

Das Netzwerk demokratische Bildung München ist zurückzuführen auf einen Beschluss des Münchner Stadtrats von 2004, ein "integriertes Konzept für demokratische Werte und gegen Rechtsextremismus" zu erstellen. Aus der mit dieser Aufgabe betrauten, fachübergreifenden und interdisziplinären Arbeitsgruppe entstand ein regelmäßig tagendes Gremium zur politischen Bildung in München. Anfang 2006 gab sich die Gruppe den Namen "Netzwerk demokratische Bildung München". Die AGFP wurde mit der Koordination betraut.

Aktuelle Veröffentlichungen des Netzwerks

Im Netzwerk arbeiten Fach- und Führungskräfte aus den Arbeitsfeldern Schule, Jugendhilfe, Ausbildung, Erwachsenenbildung und Wissenschaft zusammen. Weitere Mitwirkende sind Institutionen und Organisationen, deren Schwerpunkt in der Arbeit gegen Rechtsextremismus liegt oder die besonderes Interesse an dieser Arbeit haben und mit Informations- und anderen Veranstaltungen die Bildungslandschaft in München mitgestalten. Die Mitwirkenden sind alle tätig im Feld der demokratischen Bildung, die sie sehr unterschiedlich, mit verschiedenen Formaten und Schwerpunkten umsetzen.

Arbeitsgrundlage des Netzwerk demokratische Bildung München

Im Netzwerk realisiert sich eine Zusammenarbeit zwischen staatlichen (landesweiten), kommunalen und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Das verbindende Ziel ist, dem Entstehen rechtsextremer Einstellungs- und Handlungsmuster durch Bildung für Demokratie den Boden zu entziehen.

 

Das Netzwerk verfolgt sein Ziel mit folgenden Aktivitäten:

  • Information der Mitwirkenden über die politischen und ideologischen Entwicklungen und Aktivitäten in den rechten Szenen. Austausch unter den Mitwirkenden und Bewertung.

  • Austausch unter den Mitwirkenden im Netzwerk über aktuelle Planungen sowie über relevante Erfahrungen in der Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus.

  • Fachfortbildungen für die Mitwirkenden des Netzwerks und ihr Umfeld.

  • Entwicklung von Strategien und Maßnahmen zur Verbesserung der Möglichkeiten für Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus.

  • Fachdiskurse zur Bildung gegen Rechtsextremismus und Erarbeitung von Stellungnahmen

  • Zusammenarbeit einzelner Mitwirkender in Projekten

  • Kontakt zu Fachstellen und Netzwerken auf Landes- und Bundesebene

 

 

Die Partner*innen im Netzwerk sind:

 

 

In den Kommunikationsprozess sind außerdem interessierte Einzelpersonen und Stadtpolitiker*innen eingebunden.

 

Aus dem regelmäßigen Fachaustausch entstehen auch immer wieder Kooperationsprojekte zwischen einzelnen Partnern, zum Beispiel Fortbildungsveranstaltungen zu den Themenfeldern der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, zu Rechtsextremismus und Radikalisierung von Jugendlichen.