Urknall!

So enstand die AGFP.

Es begann mit der Idee für eine Ausstellung. Drei junge Männer, engagiert im Kunstverein München und alle drei Kriegsdienstverweigerer – zu damaliger Zeit etwas besonderes – diskutieren über Altdorfers Gemälde „Die Alexanderschlacht“. Man müsste mal, so ihre Überlegung, der ästhetisierenden Darstellung von Krieg in Kunst und Militärpropaganda die Realität des Krieges gegenüberstellen. Daraus entwickelte sich nach und nach das erste Projekt der Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik: Die Ausstellung „Es ist so schön Soldat zu sein...“.

Zu sehen waren Beispiele aus Kunst und Militärwerbung ab 1914 und Verpackungen von Kriegsspielzeug. Die ästhetischen Mittel und Werkzeuge der Heroisierung wurden herausgearbeitet. Gleich daneben der Kontrast: großformatige Fotoabzüge von Kriegszerstörungen und Kriegsverletzungen.

Nach der Norishalle in Nürnberg zeigte auch das Stadtmuseum 1976 die Ausstellung in ihren Räumen. In zwei Monaten kamen ungefähr 15.000 Besucherinnen und Besucher, darunter viele Schulklassen. Bis 1981 wanderte „Es ist so schön, Soldat zu sein...“ durch neun Städte in Deutschland, erregte viel Aufsehen und wurde deshalb von 100.000 Menschen gesehen.

Einen Pressespiegel zur Ausstellung finden Sie hier.